sábado, 18 de mayo de 2013

domingo, 28 de abril de 2013

Melodía @ Pastel Records, Japan



El álbum debut de Melodía (Tomoyoshi Date & Federico Durand) en la hermosa tienda de discos Pastel Records de Japón!

*

If you are in Japan, you can buy Melodía's LP in this beautiful store. Please, click HERE.


Muchas gracias Pastel Records! F.

miércoles, 27 de marzo de 2013

Melodía - A review @ Nillson, Germany

Nillson

Darauf haben wir lange warten müssen: Beim ersten Release von Own Records seit etwa einem halben Jahr vereinen sich zwei uns aus dem Kosmos der Luxemburger bekannte Musiker und kreieren ein gefühlsintensives Meisterwerk.

Es handelt sich dabei um Tomoyoshi Date und Federico Durand, die mit ihren Soloalben beide sehr spezielle Gefühlswelten mit innigen Klängen unterlegten. Bei Dates "Otoha" ging es um das stille Warten des Vaters auf die Ankunft seiner neugeborenen Tochter, bei Durands "El Extasis De Las Flores Pequenas" um Kindheitserinnerungen im Haus der Großeltern. Beide Alben lebten von ihrer Stille, von ihren kleinen Klangkaskaden und den vielen winzigen Details; die Stücke stellten eher atmosphärische Soundscapes dar als nachvollziehbar harmonische Konstrukte und wurden dadurch für jeden, dessen Sache das war und der sich da hineinversetzen konnte, zu unbezahlbaren Kleinodien. Auf einer Tournee lernten beide sich kennen; ein gemeinsames Album ist mehr als nur die logische Folge. Da haben sich zwei gefunden, die über ein bis zur Verschmelzung ähnliches Verständnis von Musik und Klangwelten verfügen, und die es wie vorher lange niemand mehr verstehen, das Unterbewusstsein, Erinnerungen, Momentaufnahmen, Traumlandschaften, Eindrücke und Augenblicke von Lethargie, Leichtigkeit und purer Schönheit in Ton zu fassen. Die portugiesischsprachigen Menschen haben ein Wort für diesen Zustand zwischen Glück und Melancholie, der sich wie ein sanfter Schleier über dieses Album legt: Sie nennen es "Saudade"; eine jede Übersetzung in eine andere Sprache wird dem Gefühl nicht gerecht. Es ist kurios, dass Tomoyoshi Date und Federico Durand ihr gemeinsames Projekt Melodia nennen, denn auf Melodien verzichten sie wieder fast vollständig auf den fünf zusammen geschriebenen Stücken. Themen werden angedeutet und verlieren sich wieder; Strukturen scheinen erkennbar und verwehen doch. Es ist ein Sammelsurium aus synthetischen Soundtupfern, hier und da minimalst elektrischen Bits, Field Recordings und instrumentalem Allerlei, und der Frickler kann sich lange damit beschäftigen, die einzelnen Komponenten zu identifizieren und aufzulisten - die Musik von Melodia funktioniert allerdings wie schon die Solowerke der beiden Künstler vor allem auf der emotionalen Ebene. Dabei entbehrt diese Musik jeden New-Age-Kitsches; es sind stimmungsvolle Töne, die vor allem über den Hörer individuell Sinn ergeben. Ein Klappern, ein Knistern, Stimmengewirr, das Rauschen von Blättern - es ist, als schwebe man in einer großen Seifenblase unsichtbar durch sein tägliches Leben und fände endlich einmal die Möglichkeit, zuzuhören. "Saudades" ist ein Geschenk, eine heilsame und meditative Reise ins Selbst.

Text: Kristof Beuthner

Muchas gracias Kristof Beuthner & Nillson!

domingo, 17 de marzo de 2013

Little and shiny review @ Indie Rock Mag (France)



Sortie le : 14 février 2013
Tous deux passés par les rangs du label luxembourgeois Own Records, l’Argentin Federico Durand et le Japonais Tomoyoshi Date s’y retrouvent après une tournée commune pour ce premier album de leur duo Melodía mastérisé par Stephan Mathieu. Au programme, rêveries cristallines empreintes d’une nostalgie diffuse et field recordings tirés de leur contexte quotidien pour toucher à une forme d’abstraction poétique.
*
Merci beaucoup,
Federico

Melodía - Review @ A Closer Listen



Melodía - Saudades


The Portuguese word saudade refers to an intense, continuing love for people who are no longer with us, whether they have left, died or disappeared.  Lovers, friends, and victims of crime are all included in the extended definition.  Brazil – the birthplace of Japan’s Tomoyashi Date – honors a day of saudade on January 30.  This observance recognizes the wounds that never heal.  It differs from other such observances (such as All Saints’ Day) in that the mourning is often extended to those who may still be alive.
Melodia is the duo of Date and Argentina’s Federico Durand, who met on tour and got along so well that they decided to make music together.  The resulting LP is beautiful in the manner of memory: shiny, twinkling, buffed to a sheen.  Stephan Mathieu deserves notice for his incredibly crisp mastering: so crisp that it drives away tears.  The music box bells are mixed more upfront than one might expect, making the album sound more immediate than subtle.  A mixture of organic sounds (footsteps, conversation, the clinking of dishes, children playing, lapping water and birdsong) invite the listener into a home of laughter, a warm place with open windows where shared mourning turns to happier remembrance.  We have all lost somebody.
The clear friendship shared by the performers is the hallmark of the album.  Few records sound this affectionate.  Each artist understands the role of music as empathy, and Saudades is an empathetic album.  The nostalgia conjured by these sounds is gentle and kind.  Even when the loss has been great and the regrets unbearable, there is hope in plaintive recollection.  If we are not able to get over our losses, we can at least feel them recede in the golden glow of shared concern. 
Text by Richard Allen
*
Muchas gracias A Closer Listen & Richard Allen por la bella reseña, F.